Tagtäglich arbeiten wir mit Edelsteinen, deren Weg wir von der Mine bis in unser Atelier in Zug bestens kennen. Dies erfüllt uns mit viel Freude und auch Ehrfurcht. Bei unseren Besuchen der Schürfstellen in Afrika erleben wir hautnah mit, wie lange und mühselig nach den wertvollen Steinen gesucht wird. Umso schöner ist die Erfahrung, wenn ein Schürfer einen Kristall findet und ihn uns voller Stolz präsentiert. Glitzert der Stein dann beim genauen Betrachten in der namibischen Sonne, ist es jedes Mal wieder ein wundervoller Moment. Gleichzeitig entsteht bei uns eine grosse Motivation, ein einzigartiges Bijou zu kreieren.

Beim Betrachten des Rohkristalls erkennen wir vielfach schon die endgültige Farbe und meistens auch den Schliff, der für das Schmuckstück in Frage kommt (z. B. Cushion, Carrés, Tropfenschliff). Dennoch werden wir auch oft von unserem Steinschleifer überrascht, der nach seiner professionellen Analyse des Steins eigene, neue Ideen hat. Schlussendlich arbeiten wir immer im Team.

Unser Ziel ist es eigentlich immer, ein schönes Paar schleifen zu können, am liebsten so gross wie möglich. Doch diesem Wunsch sind leider Grenzen gesetzt, da das absolut einschlussfreie Turmalin-Material aus Namibia einfach zu rar ist. Somit setzen wir uns im Goldschmiede-Atelier vielfach mit hochkarätigen Einzelsteinen auseinander.

Wir bleiben immer mit den Schürfern in Kontakt, geben ihnen entsprechendes Feedback und zeigen, was für schöne Preziosen wir aus den Steinen kreieren. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, weshalb wir immer versuchen, bei den Schmuckstücken den Edelstein im Mittelpunkt zu belassen und ihm nicht durch ein überladenes Design die Show zu stehlen.



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